Gebäudesicherheit

Die demographische Entwicklung unserer Republik bereitete Politikern große Sorgen. Im Zuge dieser Überlegungen haben sich Lösungsansätze ergeben, die jungen Eltern durchaus Mut machen: Kindergärten und Tagesstätten werden von staatlicher Seite massiv gefördert; auch private Initiativen finden entsprechende Unterstützung.

Für das Allgemeinwohl sind diese Anstrengungen sicher ein Segen. Für den Einzelnen ist jetzt schon klar, dass eine Erleichterung stattfindet. Man kann den Anforderungen des Berufslebens wesentlich gelassener entgegensehen, wenn man den Nachwuchs in sicheren Händen weiß.

Selbstverständlich sind die Räumlichkeiten, in denen die Kinder untergebracht sind, besonderen Auflagen unterworfen. Sicherheit steht hier an oberster Stelle, das Personal ist hervorragend geschult und sich der Verantwortung voll bewusst. Private Fördervereine tragen nicht selten einen Teil der finanziellen Pflichten, denn schließlich gilt es, den jungen Schützlingen eine möglichst optimale Umgebung zu schaffen.

Gebäudesicherheit

Um so unverständlicher ist es, wenn im Bereich der Sicherheit an einem Punkt gespart wird, der eigentlich besondere Aufmerksamkeit verdient. Einbrecher schrecken nicht davor zurück, in Kindergärten oder Tagesstätten einzubrechen. Oftmals vermuten die Täter Geld oder spekulieren darauf, dass sonstige Werte leicht gestohlen werden können: Fernseher und Computer lassen sich schnell zu Bargeld machen.

Tagsüber genießen diese Gebäude natürlich den Schutz, den belebte Orte mit sich bringen. Kriminelle Elemente scheuen Publikum. Sobald jedoch Ruhe eingekehrt ist, schlägt die Stunde des Einbrechers. Wie aus polizeilichen Erkenntnissen hervorgeht, sind immer wieder die Fenster, Türen und ggf. Terrassen die ausgenutzten Schwachpunkte.

Besonders Kellerfenster sind äußerst beliebt, um unbefugt in die Gebäude einzudringen. Der Täter ist schnell von der Bildfläche verschwunden und kann innerhalb des Hauses nach Belieben wirken. Einbrecher im Fenster

Unauffällige Überwachung rund um die Uhr

Orte, an denen Schutzbefohlene in Sicherheit sein sollen, müssen entsprechend abgeschirmt werden. Nun ergibt es herzlich wenig Sinn, gleich einen privaten Wachdienst mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Die Kosten dafür könnte kaum eine Einrichtung bezahlen. Wer nun fragt, wie das Problem gelöst werden soll, dem sei der Hinweis auf die moderne Technik gegeben.

Moderne Alarmanlagen sind mittlerweile mehr als bloße Gerätschaften zur Überwachung von Gebäuden bzw. Wohnungen. Die Konstrukteure haben sich bemüht, zahlreiche sinnvolle Funktionen zu integrieren. Es lohnt sich, die Bauweise einmal genauer zu betrachten.

Funktechnologie

Eine Alarmanlage mit Funk basiert auf dem Prinzip des modularen Aufbaus. Anders formuliert: viele kleine Komponenten werden dort installiert, wo sie am besten ihren Auftrag erfüllen können. Es sei nochmals erwähnt, dass Fenster und Türen am verletzlichsten sind. Bereits ein gekipptes Fenster ist eine Eintrittskarte ins Gebäude. Ist jedoch exakt dort ein Sensor verbaut, der still Alarm schlägt, sobald Manipulationen registriert werden, wird dem kriminellen Treiben bald ein Ende gesetzt. Es ergeht nämlich in Sekundenbruchteilen eine Meldung an die Steuereinheit und von dort aus zum Eigentümer. Sämtliche Vorkommnisse werden protokolliert; man kann sich per SMS oder Mail informieren lassen.

Das Herz der Anlage – die zentrale Einheit – ist in höchstem Maße programmierbar. Fast jedes elektrische Gerät kann in das System einbezogen werden: Lampen, Fluter oder sogar die Heizung. Dass die Innen- oder Außenbeleuchtung eingeschaltet wird, sobald sich eine Person im Aktionsradius der Sensoren befindet, hat natürlich mit dem Aspekt der Vorbeugung zu tun. Einbrecher nutzen gerne dunkle Ecken oder durch Vegetation verborgene Winkel.

Fachgerechter Einbau

Damit der volle Umfang der Funktionen auch genutzt werden kann, sollte man in jedem Fall eine Fachfirma beauftragen. So simpel sich die Installation auch gestalten mag, es handelt sich hierbei um ein hocheffizientes System! Außerdem erkennen die Profis, mit welchen Besonderheiten man zu rechnen hat. Kaum ein Gebäude gleicht dem anderen, es ergeben sich stets neue Herausforderungen während der Montage. Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt sei noch erwähnt – die Modulbauweise schließt Kabel und Drähte aus. Stolperfallen sind somit nicht zu berücksichtigen, ebenso wie Stromzuleitungen: die Anlagen sind batteriebetrieben.